Anfängerkurse Judo für Schüler
Unsere Anfängerkurse sind ideal für Kinder im Schulalter (d.h. ab ca. 8 Jahren) finden zweimal jährlich im Januar und August statt. Jüngere Kinder können den Binggis-Kurs besuchen.
Die Kinder werden in den Judosport eingeführt und beenden den Kurs mit der Prüfung zum ersten Gürtel.
Der genaue Startpunkt des nächsten Kurses ist auf der Agenda ersichtlich. Wir beginnen jeweils im Januar und August mit den neuen Kurse. Der Kurs dauert ein Semester (d.h. ca. 5 Monate) und kostet nur 140.-- CHF (ohne Kimono). Geschwister bezahlen einen reduzierten Kurspreis von 250.--
Teilnehmen können Kinder im Schulalter, d.h. ab 8 Jahren. Das Training wird von einem erfahrenen Kindertrainer unterrichtet. Trainiert wird im Kimono (Judoanzug). Den Kimon können Sie bei uns kostengünstig am ersten Kurstag erwerben.
Nach Abschluss des Kurses können die Kinder in das reguläre Judo-Training einsteigen. Die Trainer werden vor Abschluss für des Kind die ideale Fortführung besprechen. Hier können Sie sich für den Judo-Kurs anmelden.
Was ist Judo ?
Jedes Volk hatte in den vergangenen Zeiten seine Art von Zweikampf und einige davon gibt es noch heute (z.B. Judo oder das Schwingen in der Schweiz).
Judo entwickelte sich auf japanischem Boden. Es ist ein Weg der vollkommenen Anwendung von Körper und Geist. Das Streben danach ist die Ausbildung von Körper und Geist durch das Üben von Angriffs- und Verteidigungsformen. Judo ist keine reine Selbstverteidigungssportart, sondern durch die vielseitig anwendbare Technik und dem grossen pädagogischen Hintergrund vorallem ein Wettkampfsport.
Die gemeinsame Erziehung von Körper und Geist lässt jedoch ein grosses Spektrum für den Übenden offen. Als Einsteiger bemüht er sich um die Selbstbeherrschung, als Fortgeschrittener sucht er seine Herausforderung in der Bewältigung von Alltagssituationen und als 'Könner' misst er sich Wettkampfpartnern.
Das Ziel bleibt jedoch stets das gleiche: Siegen durch nachgeben! Das Ausüben einer Zweikampfsportart im Sinne des gemeinsamen Wohlergehens.
Wie gefährlich ist Judo?
Ungefährlich sieht es nicht aus, wenn man das erste Mal einen Judo-Wettkampf beobachtet. Da wird geworfen, gewürgt und gehebelt. Während des Werfens fällt der Partner auf die Matte und danach wird am Boden weitergekämpft.
Verwirrt und Erschrocken. Das sind normalerweise die zwei Zustände in denen sich Eltern befinden, wenn sie zum ersten Mal einen Kampf ihrer Kinder beobachten. Judo der „sanfte Weg“? Auf den ersten Blick erscheint dies ein wenig paradox. Schaut man jedoch genauer hin, verschwinden die Bedenken und Zweifel schnell wieder. Obwohl für den Judosport alle Teile des Körpers aktiv gebraucht werden erscheint Judo auf keiner Verletzungsstatistik weit oben. Die Anzahl der Unfälle pro 100 Sportler wird mit ungefähr 1,7 angegeben.
Untersuchungen zeigen, dass Judo-Unfälle relativ zur Gesamtzahl an Sportunfällen recht selten auftreten. Bei den Frauen sind es 3.8 Prozent und bei den bei den Männern zwei Prozent.
Die niedrigen Werte sind vor allem darauf zurück zu führen, dass im Judo viel Wert auf das korrekte Fallen gelegt wird. Bereits im Einführungskurs bei den Schülern lernt man den korrekten Umgang mit Fallen und dem geworfen werden. Die Kinder lernen die ersten Würfe und Bodentechniken anzuwenden.
Das Fallen ist nicht nur nützlich im Judosport; es hilft auch das Verletzungsrisiko ausserhalb des Dojos (Trainingslokal) erheblich zu reduzieren. Ebenfalls werden die Grundregeln des Judosportes vermittelt. Diese sind vor allem Respekt und Achtung vor dem Partner. Ferner fördert Judo das Körpergefühl, die Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die Koordination. Judo schult körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten. Mit Fairplay und gegenseitigem Respekt lernen Kinder in einer spielerischen Art den Wettkampf kennen. Sie lernen, sich zu behaupten aber auch die Regeln zu respektieren. Hier wird die Grundlage für ein Selbstvertrauen geschaffen, das auf anderen Fähigkeiten basiert, als sie beispielsweise in der Schule gefordert sind. Respekt und Rücksichtnahme auf jüngere, kleinere, leichtere Kinder wird nicht nur bei den Schülern grossgeschrieben.
Die Einführungskurse für Schüler beginnen 2 mal pro Jahr und dauern ca. 5 Monte. Die Daten des nächsen Einführungskurses finden Sie hier. Nach Beendigung des Kurses können die Kinder dem Judo Club Basel beitreten. Für das Training sollte jeder Judoka einen Kimono besitzen. Dieser kann bei uns während dem ersten Training erworben werden.
Aber auch für Jugendliche und Erwachsene ist Judo die ideale Sportart. Es ist nie zu spät um mit Judo zu beginnen. Einführungskurse finden laufend statt.
Welche Fähigkeiten werden im Judo geschult?
Was bringt Judo?
Judo ist für Kinder im Vorschulalter (ab 5 Jahren) und für Erwachsene bis 99 Jahre und älter
Schulung der Persönlichkeit:
- Steigert das Selbstbewusstsein
- Kontakt zu anderen Menschen / Kindern / Kollegen
- „Disziplin“ / Regeln / Ritual
- „Gesunder Kampfgeist“
- Angepasstes Verhaltern z.B. Rücksicht auf kleinere, leichtere…
- Kollegialität
- Respekt und Achtung
Schulung des Körpers in Bezug auf sportliche Aspekte:
- Beweglichkeit
- Gleichgewicht
- Koordination
- Körpergefühl
- Richtiges Fallen. Das Verletzungsrisiko wird reduziert (auch im Leben ausserhalb des Trainings)
- Kraft
- Schnellkraft
- Eigene Kräfte richtig / kontrolliert einsetzten (hohe Effizienz)
- Richtiges Angreifen im Wettkampf (nicht Aggressivität)
- Ausdauer (Kurzzeit)
- Zuhören / Sehen & Umsetzten
- Sinne: Sehen, Hören, Fühlen
Allgemeine Schulung:
- Fremdsprache (Judo spezifische Fachbegriffe)
- Kulturverständnis für andere Kulturen (Japan)
- Lernen (Schulung des Geistes)
- Verteidigung im Ernstfall: Wissen wie sich zu verhalten
(sich wehren können)
Was Judo NICHT ist:
- Eine Sportart in welcher Kinder ihre Aggressivität ausleben können
- Eine gewalttätige/brutale Sportart
- Eine gefährliche Sportart (s. auch diesen Text.)
- Nur Männersport





